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DAS VERSPRECHEN HALTEN
189 Staats- und Regierungschefs gaben beim UNO-Millenniumsgipfel im Jahr 2000 ein historisches Versprechen ab, als sie die Millenniumserklärung unterzeichneten und sich darauf einigten, die Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 zu erreichen und die Armut zu beenden. Es gibt acht klar messbare Millenniumsentwicklungsziele mit eindeutigen Zeitvorgaben, um das Leben der ärmsten Menschen zu verbessern. Die Staats- und Regierungschefs wollen die Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 erreichen. Jetzt liegt es an uns allen, sie daran zu erinnern, diese Verpflichtung tatsächlich einzuhalten.
Zehn Jahre nach diesem Versprechen kommen die Staats- und Regierungschefs bei der UNO in New York zusammen, um über die Fortschritte bei den Millenniumsentwicklungszielen zu beraten. Um weltweite Unterstützung für das Erreichen dieser Ziele zu mobilisieren, hat die UNO eine Fünfjahres-Kampagne unter dem Titel „Wir können die Armut abschaffen“ initiiert.
Das Regionale Informationszentrum der UNO in Brüssel und Bonn hat im Rahmen dieser Kampagne einen Anzeigenwettbewerb gestartet. Unter dem Motto „Deine Kreativität gegen die Armut“, können Bürgerinnen und Bürger aller 48 europäischen Staaten Anzeigen entwerfen. Die Kampagne wird von großen europäischen Zeitungen unterstützt, die anschließend die beste Anzeige veröffentlichen.
Die besten dreißig Vorschläge werden von den Organisatoren, der Öffentlichkeit und einer sechsköpfigen Jury renommierter Experten ausgewählt.
Der 1. Preis, der von der spanischen EU-Ratspräsidentschaft vergeben wird, beträgt 5000 Euro und wird im September in Madrid verliehen.
Das Logo der Kampagne ist frei zugänglich, darf jedoch nicht für kommerziellen Zwecke verwendet werden. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, dass Logo herunter zu laden und in Ihrer Anzeige zu verwenden.
www.unric.org/de
www.un-kampagne.de
www.dgvn.de/mdg.html
www.un.org/Depts/german/millennium/fs_millennium.html
www.un.org
www.undp.org/MDG
www.endpoverty2015.org
www.mdgmonitor.org
mdgs.un.org
www.unifem.org
www.unaids.org
